Kommunale Wärmeplanung im Barkauer Land (+) auf der Zielgerade!

Mit der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) wird in den Gemeinden des Barkauer Landes plus der Gemeinde Pohnsdorf der Grundstein für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Wärmeversorgung gelegt. Ziel ist es, langfristig eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Versorgung mit Raumwärme und Warmwasser für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Am 4. Dezember 2025 fand das jüngste Treffen der Lenkungsgruppe statt. In diesem Gremium kommen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, der Amtsverwaltung sowie die Projektleitung des Planungsbüros GP JOULE zusammen, um den aktuellen Stand zu besprechen und die nächsten Schritte abzustimmen. Im Fokus standen jetzt bereits die Zielszenarien und Umsetzungsstrategien für die einzelnen Gemeinden sowie die Planung der weiteren Akteursbeteiligung. 

Nächster Meilenstein (Save the Date!):

  • Öffentliche Informationsveranstaltungen am 11. Februar in Kirchbarkau
  • und am 19. Februar 2026 in Pohnsdorf.

(Abb. © 2025 Agentur für Erneuerbare Energien e.V.)

Mit der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) wird in den Gemeinden des Barkauer Landes plus der Gemeinde Pohnsdorf der Grundstein für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Wärmeversorgung gelegt. Ziel ist es, langfristig eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Versorgung mit Raumwärme und Warmwasser für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Am 4. Dezember 2025 fand das jüngste Treffen der Lenkungsgruppe statt. In diesem Gremium kommen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, der Amtsverwaltung sowie die Projektleitung des Planungsbüros GP JOULE zusammen, um den aktuellen Stand zu besprechen und die nächsten Schritte abzustimmen. Im Fokus standen jetzt bereits die Zielszenarien und Umsetzungsstrategien für die einzelnen Gemeinden sowie die Planung der weiteren Akteursbeteiligung.

Das Projekt „Kommunale Wärmeplanung für die Gemeinden des Barkauer Landes (+)“ steuert auf die Zielgerade zu. Wir sind nun bei der Entwicklung von Zielszenarien angekommen. Die Zielszenarien beschreiben, wie die einzelnen Gemeinden 2030 / 2035 / 2040 mit erneuerbarer Wärme versorgt bzw. saniert werden könnten. Sie legen also strategisch fest, in welchen Orten langfristig eher Wärmenetze ausgebaut werden könnten und wo vor allem individuelle Lösungen in den einzelnen Häusern wie Wärmepumpen sinnvoll sind.

Die Kommunale Wärmeplanung für die 12 Gemeinden hat allerdings ergeben, dass die Gebäude im Barkauer Land sich größtenteils für individuelle Wärmelösungen eignen. Die Ausnahme bildet die Gemeinde Honigsee, in der sich bereits ein Wärmenetzverdichtungsgebiet befindet. Hier besteht das Potenzial, mehr Häuser an das bestehende Wärmenetz anzuschließen. Für das restliche Gebiet des Barkauer Landes (+) stehen Kosten und Aufwand eines Wärmenetzes nicht in einem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen.

Grund dafür sind die geringe Siedlungsdichte und die anzunehmende Verringerung des Wärmebedarfes durch individuelle Sanierungen. Um das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung zu erreichen, gilt es nun für die Gemeinden, Gebäudeeigentümer mit Informationen zu Fördermitteln und modernen Heizungstechnologien zu unterstützen.

Alle Interessierten sind herzlich zu den nächsten Informationsveranstaltungen zur Kommunalen Wärmeplanung am 11. und 19. Februar in Kirchbarkau bzw. Pohnsdorf eingeladen. Hier werden Ihnen persönlich von unserem Planungsbüro GP JOULE Consult die Ergebnisse ausführlich vorgestellt. Es besteht dort die Möglichkeit, Fragen zu den Zielszenarien und deren Auswirkungen auf die eigene Wärmeversorgung direkt zu klären. Die Entwürfe der Kommunalen Wärmeplanung liegen zudem ab Anfang des neuen Jahres auf dieser Projektwebsite des Amtes Preetz Land (www.amtpreetzland.de) zur öffentlichen Einsicht aus.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger in Kirchbarkau sei hier der direkte Link zum Projektentwurf angegeben: https://www.amtpreetzland.de/fileadmin/Amt/Dateien/Kommunale_Wärmeplanung/Gemeinden_I/202512_KWP-Zusammenfassung_Kirchbarkau.pdf

Alle Bürger*innen sowie Gewerbetreibenden sind eingeladen, dazu bis zum 27. Februar 2026 schriftlich – gern per E-Mail an: jann@amtpreetzland.de- Stellung zu nehmen.

Die Kommunalen Wärmeplanung dient als fachliche Orientierung und Entscheidungshilfe für Bürger*innen und Verwaltung, ersetzt aber keine individuellen Planungen oder Investitionsentscheidungen. Wichtig ist: Die kommunale Wärmeplanung selbst bringt keine unmittelbaren rechtlichen Verpflichtungen und Rechte mit sich. Sie schreibt zum Beispiel nicht vor, wann genau eine bestimmte Heizung ausgetauscht werden muss, sondern liefert einen Rahmen, um eigene Investitionen vorausschauend planen zu können.

Kontaktpersonen für Fragen:

Projektleitung GP JOULE Consult: Tjark Bischoff | Tel.: 04671 6074-768 | Mail: t.bischoff @gp-joule.de

Öff entlichkeitsarbeit GP JOULE Consult: Claire Deschner | Tel.: 04671 6074-1114 | Mail: c.deschner@gp-joule.de

Projektkoordination im Amt: Ralf-Uwe Jann | Tel. 04342 8866-121 | Mail: jann@amtpreetzland.de