Ärger um einen neuen Radweg

Der ehemals als Geh- und Radweg genutzte alte Bahndamm zwischen Kirchbarkau und Klein Barkau wurde auf dem „letzten Ende“ durch die A21-Baumaßnahme unpassierbar. Das betraf auch den ehemaligen Radweg an der B404. Eine glückliche Lösung wurde auf Anregung des AK Siedlungsentwicklung im BL gefunden, die Anbindung des alten Bahndamms von der neuen K10 bis an den Brammerkamp in Klein Barkau. Dieser Geh/Radweg war endlich Mitte Mai voll ausgebaut und befahrbar. Zwischendurch gab es anlässlich des Errichtens von Sichtschutzwänden für Anliegergrundstücke noch zwei kurzzeitige Sperrungen. Die Sperrbaken wurde allerdings nicht gleich entfernt, sondern gegen Ende Juni neu errichtet. Vor dem Brammerkamp ist sogar eine massive Sperre entstanden, während die Baken an der K10 immer wieder umgestoßen werden.

Folgender Anlass hat zur augenblicklichen „ärgerlichen Vollsperrung“ geführt: Der neue Geh- und Radweg-Abschnitt ist an den Kreis Plön übergeben worden und unterliegt damit der Verwaltung des Landesbetriebs Straßenbau u. Verkehr, also der Straßenmeisterei Stolpe. Mit der Übernahme war natürlich eine Abnahme mit Ortsbegehung verbunden und dabei wurde festgestellt, dass die am Rande dankenswerterweise noch stehenden Bäume viel Totholz enthalten. Das wurde als eine starke Gefährdung beurteilt und führte somit zu einer sofortigen Sperrung des Durchgangsverkehrs.
Leider konnte die Redaktion trotz drängender Nachfrage bei der Kreisverwaltung Plön, sowie bei der Straßenmeisterei Stolpe nicht erfahren, wann denn die notwendige Baumpflege stattfinden soll. Vom LBV ist zwar ein Pflege / Totholzausschnitt gefordert worden, aber leider sind Fachfirmen knapp. Vorerst muss man sich wohl mit der Situation abfinden und sich klar darüber sein, dass jedes Übertreten dieser Sperre auf eigene Gefahr geschieht.